Archiv der Kategorie: Sich Sorge tragen

Jumbojet-Landung

Die Herausforderderungen  des Umgangs mit (schwerwiegenden) psychischen Krankheiten liegen ausserhalb des durchschnittlichen Musters, dem wir im Leben begegnen bzw. das wir im Laufe unseres Lebens erlernen. Ich bin mit Ken Alexander – dessen Unterlagen ich während meiner Ausbildung bekommen und grad neu gelesen habe – einer Meinung: Wir werden durch das Leben und die dabei gewonnene Lebenserfahrung nicht dafür ausgestattet, die Herausforderungen im Umgang mit schwerwiegenden psychischen Erkrankungen (in unserem Umfeld) zu bewältigen. Unser Leben und die darin gewonnenen Lebenserfahrungen sind an alltägliche Herausforderungen angepasst.

Ken Alexander erklärt die Situation von Familienmitgliedern von Schizophreniekranken wie folgt (das was er sagt gilt meiner Meinung nach auch für andere, schwerwiegende psychische Krankheiten):

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Meine Selbst-Anzeige
Ich setze mich seit Jahren für Umwelt- und Friedensthemen ein. Dabei ist mir wichtig, dass ich öffentlich zu meinen Handlungen stehe – und damit einen Dialog über die aus meiner Sicht notwendigen Änderungen ermöglich. Selfie-Anzeige weiterlesen

… und ich komme sehr oft dazu

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Ich habe 24h/Tag Zeit. Und in dieser Zeit versuche ich, das zu leben, was mir wichtig ist. Das gelingt mir nicht immer. Umso mehr freut es mich, wenn ich es schaffe.

Ödön von Horvath (der Autor des Buches “Jugend ohne Gott”) hat mal gesagt:
“Eigentlich bin ich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.”
Und damit etwas ausgedrückt, was meinem Eindrucks nach immer noch gilt: Wenn mensch immer was zu tun hat und gestresst ist – dann entschuldigt das für viele, dass wir Dinge nicht tun, die wir angeblich tun möchten – sein möchten. Wir wären eigentlich alle ganz anders…

Ich hab mich gefragt: Und was hindert mich daran, wirklich anders zu sein? Und hab festgestellt, dass es da durchaus so einige Hindernisse gibt. Und dass sehr viel damit zusammenhängt, mit welchen Menschen ich mich umgebe. So wähle ich mit Bedacht mein Umfeld aus: Eines, dass mich darin unterstützt, möglichst oft so zu sein, wie ich bin.

Und das führt dazu, dass ich – und das freut mich sehr! – mittlerweile sagen kann:
“Tatsächlich bin ich ganz anders, und ich komme immer öfter dazu.” 🙂