Vision

“Warten heisst aber nicht erwarten, es heisst einfach: Zeit geben”
aus: Nicht ohne Sprache. Unterstützte Kommunikation für ein Mädchen mit Rett-Syndrom, Angelika Koch

Insieme

“Am Rand der Gesellschaft wird der Gesellschaft selbst der Spiegel vorgehalten. (…) Behinderung, ethnische Zugehörigkeit, Armut, Kinderreichtum, Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit und vieles mehr offenbaren hier die “Buntheit” und Vielfalt der sozialen Widersprüche und Herausforderungen.
Es sind folglich die Menschen am Rande der Gesellschaft, die über die Qualität der Lebensbedingungen Auskunft geben. Wo wird abgegrenzt und wo werden Barrieren überbrückt.”

aus: Die Inklusion von Menschen mit behinderter Teilhabe, Dr. Andreas Hunger

Teil-Haben

das betrifft uns alle.

Es kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen:

Mit-Bestimmen

Mit-Gestalten

Mit-Erleben

Für mich ist es so

Eine Gesellschaft kann sich für mich dann zu ihrer vollen Blüte entfalten, wenn alle das Recht und die Möglichkeit haben an ihr teilzuhaben – in Politik, Familie, Freundschaften, Liebe. Für mich ist es selbstverständlich ist, dass wir alle grösstmögliche Mitbestimmung ausüben – dass dies ein unveräusserliches Recht ist. Es ist nicht etwas, dass wir gnädigerweise gewähren – es ist ein Austausch für den wir uns öffnen – von dem wir alle profitieren, auf einer ganz tiefen Ebene.

Anders gesagt:

Dort wo wir einander alle für voll nehmen – dort sind alle vollwertige Mitglieder der Gesellschaft.

Um andere für voll zu nehmen, muss ich zuerst einmal mich selber für voll nehmen.Ich muss Verantwortung dafür übernehmen wer ich bin und was ich tue. Und genau darum fordere ich von meinen Gegenübern ein, dass sie Verantwortung für Ihre Handlungen übernehmen: Weil ich sie für voll nehme. Damit wir alle vollwertig sein können.