Archiv der Kategorie: Anders sein (dürfen)

Widersprüche aushalten

“(…) es ist etwas sehr Lebensfreundliches, Widersprüche auszuhalten. Was nicht heisst, dass man sie akzeptiert. Es heisst nur, dass man sie nicht einfach leugnet oder mit Gewalt zu beseitigen versucht.”

Juliane Liebert – Autorin und Journalistin

Kühner

Letztens war ich im Zuge meines derzeitigen Praktikums – in dem ich mit Menschen mit Unterstützungsbedarf arbeite – in einem Café. Dort wurde mein Getränk auf einem Blatt mit folgendem Spruch serviert:

“Kühner
als das Unbekannte zu erforschen
kann es sein,
Bekanntes zu bezweifeln” Kühner weiterlesen

Land Oberösterreich = Schandfleck des Jahres 2016


"Am 20. Februar 2017 wurde im Rahmen einer feierlichen Gala der „Schandfleck des Jahres 2016“ verliehen. Mehrere Wochen lang wurde per Internet abgestimmt, wer dieses Jahr den Schmähpreis erhält. (...)  Land Oberösterreich = Schandfleck des Jahres 2016 weiterlesen 

(Richtiges) Licht fürs Dunkel

Grosses Mausohr Myotis myotisGrosses Mausohr (Foto: Manuel Werner, Deutschland)

Die Benutzung von künstlichem Licht nimmt weltweit um 6% pro Jahr zu. Das sind schlechte Neuigkeiten für Tiere wie lichtempfindliche Fledermausarten. Oder Nachtfalter. Die wiederum wichtige Bestäuber*innen sind. Also auch schlecht für Pflanzen, die auf Bestäubung angewiesen sind.

Darum ist es so wichtig, das richtige Licht ins Dunkel zu bringen. Genau das macht die Gemeinde Haag am Hausruck –  in der mein Parkplatz liegt. Und zwar v.a. deswegen, weil deren Bürgermeister – meinem Pächter Konrad Binder  –  die Umwelt sehr am Herzen liegt  – und er darum die Umstellung auf LED-Lampen vorantreibt. Genau wegen dieser Umweltsensiblität hab ich ihn ja damals auch zum Pächter meines Parkplatzes erkoren 🙂 (Richtiges) Licht fürs Dunkel weiterlesen

… und ich komme sehr oft dazu

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Ich habe 24h/Tag Zeit. Und in dieser Zeit versuche ich, das zu leben, was mir wichtig ist. Das gelingt mir nicht immer. Umso mehr freut es mich, wenn ich es schaffe.

Ödön von Horvath (der Autor des Buches “Jugend ohne Gott”) hat mal gesagt:
“Eigentlich bin ich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.”
Und damit etwas ausgedrückt, was meinem Eindrucks nach immer noch gilt: Wenn mensch immer was zu tun hat und gestresst ist – dann entschuldigt das für viele, dass wir Dinge nicht tun, die wir angeblich tun möchten – sein möchten. Wir wären eigentlich alle ganz anders…

Ich hab mich gefragt: Und was hindert mich daran, wirklich anders zu sein? Und hab festgestellt, dass es da durchaus so einige Hindernisse gibt. Und dass sehr viel damit zusammenhängt, mit welchen Menschen ich mich umgebe. So wähle ich mit Bedacht mein Umfeld aus: Eines, dass mich darin unterstützt, möglichst oft so zu sein, wie ich bin.

Und das führt dazu, dass ich – und das freut mich sehr! – mittlerweile sagen kann:
“Tatsächlich bin ich ganz anders, und ich komme immer öfter dazu.” 🙂

Mein Daheim

Ich habe eine klare Vision von dem Umgang den ich in/mit meinem Leben brauch und fördern möchte:  wertschätzend, würdig und respektvoll.

Konkret setze ich das so um: Ich wähle mein persönliches Umfeld nach diesen Kriterien aus, schenke viel und gerne – und sage gleichzeitig ganz klar Stopp und Nein wenn etwas meine Grenzen überschreitet. Und genau das mache ich jetzt auch.

Ich sage Nein und Stopp,

wo jemand der sich für das höchste Amt im Staat Österreich bewirbt sagt man könne ja auf die Briefwahl verzichten. Wie im Übrigen auch der Chef der oberösterreichischen FPÖ. Solche Politiker sind für mich eines Amtes in einer Demokratie nicht würdig.

Wählen ist ein Grundrecht jeder Demokratie und es mit möglichst geringen Schwellen sicherzustellen für mich die Aufgabe aller Politiker*innen, die die Demokratie erhalten und fördern wollen. Mein Daheim weiterlesen