Kleinod-Müll: Bescheidener Haufen

Müll des ca. 600-700 m2 grossen ökologischen Kleinods am Hang des Bahnhofplatzes in Haag/H.

Der Besitzer des Grundstücks unter dem ökologischen Kleinod am Bahnhofsplatz möchte dieses öffentliche Grundstück (das also uns allen gehört) gerne zu seinem Privat-Grundstück dazuzäunen. Ein Argument der Befürworter:innen dieses Plans ist, dass sich die Gemeinde dadurch das Müll einsammeln an diesem Hang erspart. Wenn man sich was erspart ist immer interessant zu wissen: Wie viel… Kleinod-Müll: Bescheidener Haufen weiterlesen

Was darf eine Kunstfigur?

Der (reale) Bürgermeister von Haag am Hausruck hat eine (fiktive) Kunstfigur parteipolitisch missbraucht. Er hat sich sich in den Gedichten – anonym – selbst gelobt, abwertend über Menschen in seinem Ort zu gedichtet und Unwahrheiten über sie zu verbreitet (siehe „Fenstergucker-„Splitter„). Als Druck zur Aufdeckung der Anonymität des „Fenstergucker“ entstand, hat er seine Anonymität bestritten,… Was darf eine Kunstfigur? weiterlesen

Fenstergucker-„Splitter“

Frühere Ansicht der Engstelle in der Kirchengasse. Der Fenstergucker rief unter dem Deckmantel der Anonymität zum Schleifen eines Hauses auf.

Eine Kunstfigur (und eine solche ist der Haager „Fenstergucker“) darf normalerweise ziemlich viel. Das gilt allerdings nicht, wenn es sich beim Autor um einen Politiker handelt. Wir haben ein Anrecht darauf zu wissen, was die von uns gewählten Menschen vertreten. Darum geht es in diesem Beitrag: Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, dass ein Bürgermeister dichtet… Fenstergucker-„Splitter“ weiterlesen

So war’s – eben nicht.

Man kann nicht gleichzeitig vor und hinter dem Zaun stehen. Entweder bin ich davor oder dahinter. Genauso ist es mit der Anonymität eines Textes: Entweder schreibe ich keinen Namen darunter, dann ist mein Text anonym, oder ich stehe mit meinem Namen zu einem Text – dann ist er nicht anonym. Soweit so klar. Die ÖVP… So war’s – eben nicht. weiterlesen

Ich bin eine… Planetarierin

Eine Erdbeere aus meinem Wildbienen-Balkongarten.

Wir produzieren genug Essen für alle. Trotzdem hungert jeder 6. Mensch. Wir haben also kein Produktions-, sondern ein Verteilungsproblem. Durch unsere Art zu essen, treffen wir jeden Tag zahlreiche Entscheidungen – die unser aller Zukunft mitprägen. „Was bist du?“, werde ich oft gefragt, wenn es ums Essen geht. Lange wusste ich nicht, was darauf antworten.… Ich bin eine… Planetarierin weiterlesen