Archiv der Kategorie: Satire

Corona: Quarantäne für Gemeindezeitung von Haag am Hausruck (aktualisiert)

Achtung Satire!

Die Gemeindezeitung vom März 2020 darf das Ortsgebiet von Haag am Hausruck derzeit nicht verlassen.

Die Gemeindezeitunng wurde darum Ende März nur (per Post) in Haag am Hausruck zugestellt – aber bis dato nicht auf der Gemeinde-Website online gestellt, wo sie auch für Menschen zugänglich wäre, die nicht in Haag am Hausruck verweilen. Wie lange die Quarantänemaßnahme gilt ist derzeit unbekannt (Stand 14. April 2020).

Nachtrag vom 17. April 2020: Die Quarantäne der Gemeindezeitung wurde aufgelöst. Sie wurde – vermutlich in Anlehnung an die übliche Quarantänefrist von 2 Wochen – Corona: Quarantäne für Gemeindezeitung von Haag am Hausruck (aktualisiert) weiterlesen

Corona-Englisch für Präsidenten und Anfänger*innen

Achtung: Satire!

Das ist – entgegen der Meinung von Donald Trump – KEIN Beatmungsgerät

Zeiten wie diese – wo es zur vorbildlichen Tätigkeit geworden ist, zuhause rumzuhängen – eignen sich perfekt, um endlich wieder mal seine Schuhe zu polieren. Alternativ kann man natürlich auch sein Englisch aufpolieren. Dabei ist es allerdings wichtig, darauf zu achten, von wem man Englisch lernt.

Derzeit sind ja z.B. Beatmungsgeräte in aller Munde. Da ist es natürlich nützlich, wenn mensch weiß, wie die auf Englisch heißen. Ich muss zugeben, dass ich zwar nicht genau weiß, wie so ein Beatmungsgerät aussieht – geschweige denn es bedienen kann. Ich bin in technischen Dingen etwas eine Nuss. Dafür weiß ich, wie sie auf Englisch heißen, nämlich “ventilators“. Damit weiß ich mehr als der US-Präsident, Donald Trump. Der hat nämlich kürzlich verkündet, dass die US-Regierung tausende generators (=Generatoren) nach New York gesendet hat. Nun ist natürlich nicht auszuschließen, dass Corona-Englisch für Präsidenten und Anfänger*innen weiterlesen

Corona: Schweizer Behörden verordnen Bad bei Kerzenlicht

Dunkel ins Licht: Die neue Aktion der Schweizer Bundesregierung

War ich letztens einkaufen und wollt Glühbirnen erstehen – zwecks der Be- bzw. Erleuchtung. Der Erleuchtung meiner Wohnung genauer gesagt. Und stellte fest, dass Erleuchtung derzeit ziemlich schwierig zu erreichen ist. Sie wird von der Schweizer Regierung nämlich offensichtlich nicht als Grundbedürfnis eingestuft. Das Glühbirnen-Regal war doch glatt abgesperrt. Wer also – so wie ich – derzeit in der Schweiz Glühbirnen kaufen will hat Pech gehabt.

Na gut, dachte ich. Dann schaumma mal, was denn gemäß Schweizer Regierung ein Grundbedürfnis ist. Bieg um die Ecke (oder vielleicht auch zwei Ecken) und was seh ich: Corona: Schweizer Behörden verordnen Bad bei Kerzenlicht weiterlesen

Die Krux mit dem Klopapier

Nur eines fürchten die Schweizer*innen mehr als den Coronavirus: RECYCLING-Klopapier: ein wahrer Ladenhüter über dem leeren Regal für Nicht-Recycling-Klopapier

Achtung: Die in dieser Glosse erzählte Begebenheit ist wahr!

Geht letztens eine Bekannte einer guten Freundin von mir in den Supermarkt (in der Schweiz). Dort sieht sie einen Mann mit einem Einkaufswagen KOMPLETT voll mit NUR KLOPAPIER (in der Schweiz WC-Papier genannt, in der Folge hier trotzdem Klopapier genannt). Sie geht zu ihm hin und fängt an, ihn zu beschimpfen: Das ginge überhaupt nicht, dass er so viel Klopapier kaufe, andere bräuchten auch noch welches. ETC. Dann machte sie eine Pause. Und der Mann fragte: “Sind sie jetzt fertig?” Darauf sagte sie: “Ja.” Und der Mann sagte: “Dann kann ich ja jetzt das Klopapier ins Regal räumen.”

Und was lernen wir aus dieser Begebenheit:

  1. Nicht alles ist so wie es scheint.
  2. Es genügt nicht, kurz hinzuschauen, man muss auch fertig hinschauen.
  3. In Zeiten wie diesen noch wichtiger als bisher: Tief durchatmen und gut überlegen, bevor man jemanden beschimpft.

Und was lernen wir noch:

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Draussen und drinnen

Stellenausschreibung der Gemeinde Haag vom 19.10.2019 (Zusammenschnitt)

Achtung: Todernst

Hier stand ursprünglich eine Satire. Am 15.11.2019 bekam ich dann von Konrad Binder das Feedback, dass er meine Satiren als menschenverachtend und entwürdigend empfindet. Ich prüfte daraufhin die Satiren, die ich seit unserem letzten Gespräch vor dieser Kritik geschrieben hatte. Zu diesen gehörte auch der Text, der vorher hier stand und in dem es um den Umgang und das Menschenbild von Mitarbeitenden und Führungsverantwortlichen der Gemeinde Haag am Hausruck ging. Ich las ihn und stellte fest: Das worum es mir in dem Text ging, ist für mich wichtig – und todernst. Und so entschloss ich mich, den Text völlig umzuschreiben, d.h: dieselben Themen auf völlig andere Art aufzuarbeiten und dabei einen kleinen Einblick in meine Seele zu geben bzw. in das, was hinter meinen Satiren steht und darin, wie sie entstehen.

Der neue Text liest sich so: Ich ging gegen Ende der Bauarbeiten an der Bahn auf die Luisenhöhe mit meinem ehemaligen Partner dort spazieren. Er war mit mir aus der Schweiz angereist, um mir helfen, meine Almkräuter nach Österreich zu transportieren, zum Einsetzen auf meinem Hummel-Parkplatz an der Luisenhöhe. Mir kam bei diesem Spaziergang alles ganz normal vor, im Sinn von: Es war wie immer. Mein ehemaliger Partner hingegen erlebte das anders. Er erzählte mir, dass er folgendes wahrgenommen hatte: die Menschen, die wir dort angetroffen hatten begegneten mir, als sei ich ein feindliches Element (sinngemäß, die genauen Worte weiß ich nicht mehr).

Als ich nun reflektierte, warum ich nach dem Lesen einer Stellenanzeige für eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter im Außendienst der Marktgemeinde Haag am Hausruck eine Satire darüber geschrieben hatte, dass in der Anzeige nur von Freundlichkeit gegenüber Bürgern die Rede war, aber nicht von Freundlichkeit gegenüber Bürgerinnen, fiel mir genau dieses Ereignis wieder ein. Und es fiel mir eine Begegnung mit einem Außendienstmitarbeiter der Marktgemeinde Haag am Hausruck vom letzten März ein – und wie überraschend und berührend es für mich war, dass er mir mit Wertschätzung und Freude begegnete – also wie ungewohnt dies für mich war. Draussen und drinnen weiterlesen

Musterhafte Müllentsorgung

Gefunden auf der Suche nach der Adresse der ÖVP Haag am Hausruck

Achtung: Todernst!

Hier stand ursprünglich eine Satire. Am 15.11.2019 bekam ich dann von Konrad Binder das Feedback, dass er meine Satiren als menschenverachtend und entwürdigend empfindet. Ich prüfte daraufhin die Satiren, die ich seit unserem letzten Gespräch vor dieser Kritik geschrieben hatte. Zu diesen gehörte auch der Text, der vorher hier stand und in dem es um Wertschätzung und den Umgang der Marktgemeinde Haag am Hausruck mit Altlasten ging. Ich las ihn und stellte fest: Das worum es mir hier geht, ist für mich wichtig – und todernst. Und so entschloss ich mich, den Text völlig umzuschreiben, d.h: dieselben Themen auf völlig andere Art aufzuarbeiten und dabei einen kleinen Einblick in meine Seele zu geben bzw. in das, was hinter meinen Satiren steht und darin, wie sie entstehen.

Der neue Text liest sich so: Vor einigen Jahren hatte ich einen Briefwechsel mit dem damaligen Obmann des Vereins Haager Heimatstuben. In diesem Rahmen bekam ich Feedback einer Freundin, die ich an dem Austausch teilhaben lies. Sie meinte (sinngemäß): Es ist eigentlich für jeden ein Ehre, von Dir einen Brief zu bekommen, weil deine Schreiben so reflektiert sind. Das ist mir geblieben. Und es ist mir bei der Reflexion meiner Satire wieder eingefallen.

In der Satire, die ursprünglich hier stand ging es v.a. um Handlungen des Vizebürgermeister von Haag am Hausruck. Wenn ich meinen Satiren Menschen aufs Korn nehme, dann schenke ihnen meine Augen, mit meiner Sicht der Dinge und strebe dabei eine hohe Kunst an: Meinen scharfen Blick mit Wertschätzung der betroffenen Menschen zu kombinieren. Darin fließt enorm viel meiner Zeit – d.h. ich schenke meine Lebenszeit den Menschen, die in meinen Satiren aufs Korn genommen werden. Darum – so kam ich mir bei der Reflexion dieser Satire drauf – ist mir wichtig, dass Musterhafte Müllentsorgung weiterlesen

Mein Bier, dein Bier

Website der Marktgemeinde Haag/H: Bürgermeister Konrad Binder ist ein Fehler passiert. Entdeckt haben ihn nicht seine Mitarbeitenden – sondern ich.

Achtung: Todernst!

Hier stand ursprünglich eine Satire. Am 15.11.2019 bekam ich dann von Konrad Binder das Feedback, dass er meine Satiren als menschenverachtend und entwürdigend empfindet. Ich prüfte daraufhin die Satiren, die ich seit unserem letzten Gespräch vor dieser Kritik geschrieben hatte. Zu diesen gehörte auch der Text, der vorher hier stand und in dem es um um Umgang mit Fehlern bzw. Gruppendynamiken im Team der Marktgemeinde Haag am Hausruck und die daraus entstehende Gefahr von Betriebsblindheit ging. Ich las ihn und stellte fest: Das worum es mir hier geht, ist für mich wichtig – und todernst. Und so entschloss ich mich, den Text völlig umzuschreiben, d.h: dieselben Themen auf völlig andere Art aufzuarbeiten und dabei einen kleinen Einblick in meine Seele zu geben bzw. in das, was hinter meinen Satiren steht.

Der neue Text liest sich so: Wer diese Website ab und zu liest, dem ist sicher schon aufgefallen, dass da so Dinge stehen wie “meine Weg” oder “die Parkplatz”. Also Fehler, die den Eindruck vermitteln, dass ich grad den Grundkurs Deutsch hinter mir hab – und bei der Prüfung durchgefallen bin. Das ist ja nun eindeutig nicht der Fall. Mein Deutsch ist überdurchschnittlich gut. Was will ich damit sagen: Fehler sind kein Zeichen dafür wie gut oder schlecht jemand sein Fach beherrscht. Und: Die eigenen Fehler übersieht man häufig. Die der anderen hingegen findet man superschnell. Darum ist das Beste was einem passieren kann, einen Mensch in seinem Leben zu haben, der Fehler, die man macht erstens findet und zweitens einen noch dazu auf sie aufmerksam macht. Der Oberluxus ist, wenn dieser Mensch auch noch gruppendynamische Prozesse erkennt, die Betriebs- bzw. Fehlerblindheit fördern. Ich bin – aus meiner Sicht – ein solcher Mensch und für alle, denen ich meine kritische Beobachtungsgabe schenke Goldes wert. Und es ist sicher auch so: Mir passieren bei der Formulierung meiner wertvollen Beobachtungen (in satirischer oder andere Form) Fehler – und weil es eben meine eigenen sind, erkenne ich sie nicht. Und wenn ich mir überlege, was das für mich heißt, dann komm ich zum Schluss: Aneinander Fehler zu sehen ist ein so wertvoller Prozess, dass mir nichts besseres passieren kann, als auf Menschen zu treffen, die fähig und willens sind, mit mir in einen wertschätzenden Prozess einzutreten in dem wir gegenseitig aneinander Fehler finden.

Quelle: Website der Marktgemeinde Haag am Hausruck (abgerufen am 26.09.2019)

Hab ich die Wahl?

Als ich im September die FPÖ-Wahlplakate sah, traute ich meinen Augen nicht. Das stand: “Koalition für Österreich fortsetzen”. Mein Hirn produzierte spontan die Idee: Da sollte eigentlich stehen: “Korruption für Österreich fortsetzen.” Das brachte mich zum Lachen. Und daran merkte ich: Die Lage ist todernst.

Achtung: Todernst!

Hier stand ursprünglich eine Satire. Am 15.11.2019 bekam ich dann von Konrad Binder das Feedback, dass er meine Satiren als menschenverachtend und entwürdigend empfindet. Ich prüfte daraufhin die Satiren, die ich seit unserem letzten Gespräch vor dieser Kritik geschrieben hatte. Zu diesen gehörte auch der Text, der vorher hier stand und in dem es um das oben abgebildete FPÖ-Wahlplakat ging. Ich las ihn und stellte fest: Das worum es mir hier geht, ist für mich wichtig – und todernst. Und so entschloss ich mich, den Text völlig umzuschreiben, d.h: dieselben Themen auf völlig andere Art aufzuarbeiten und dabei einen kleinen Einblick in meine Seele zu geben bzw. in das, was hinter meinen Satiren steht und darin, wie sie entstehen.

Der neue Text liest sich so: Ich arbeitete in der Anfangs-Nacht des Ibiza-Skandals als freiwillige Nachtwache in einem Ferienaufenthalt für Menschen mit Multipler Sklerose in der Schweiz. Hab ich die Wahl? weiterlesen