Grad erst habe ich berichtet, dass im Wildbienenparadies Luisenhöhe Futter für die Marienkäfer wartet – und schon ist der erste Marienkäfer aufgetaucht. Dazu habe ich noch ein paar weitere Blumen entdeckt. Darum gibt’s hier zur Feier des Sonntags – und v.a. der Natur! – ein paar neue bunte Fotos.
Honigbienen, Wildbienen & Schmetterlinge bedienen sich gerne am Nektar des Märzveilchens.Der Hahnenfuss wird auf Wiesen oft nicht abgefressen, weil er giftig ist – getrocknet im Heu ist er dann aber unbedenklich. Weidetiere sind als nicht so begeistert, wenn er rumsteht – er ist aber eine super Insektenpflanze. Die Berg-Flockenblume blüht! Ihre Hauptbestäuberinnen sind die Hummeln.Derzeit sind immer wieder Hummeln auf der Suche nach einem Platz für ihr Nest zu beobachten. So auch diese Steinhummel. Steinhummeln legen ihre Nester öfter unter Steinhaufen oder Mauern an, worauf sich der Name bezieht. Sie können sich jedoch auch in Mäusenestern, im Stroh von Ställen oder in verlassenen Vogelnestern befinden (Quelle: Wikipedia).Im Wildbienenparadies gibt es auch sehr hübsche Schnecken. Hübsches HornkrautDer erste Hornklee blüht auch schon. Er liefert viel Nektar und ist eine wichtige Insektenpflanze.Der Birnbaum liefert ganz viel leckeren Nektar und Pollen. Spannend ist, dass – gemäss NaturaDB – die Bestäubung dann den grössten Erfolg hat, wenn Honigbienen und Wildbienen zusammenarbeiten. Da können wir Menschen noch was lernen!Die Walderdbeeren blühen auch schon. Sie sind nicht nur eine super Insektenpflanze, sondern erfreuen mit ihren Beeren so ziemlich alle: Von Menschen über Vögel bis zu den Ameisen, Kleinsäuger. Und auch die Blätter sind beliebt: Bei Schafen und Ziegen. Der Pollen der diversen Blumen wird u.a. im Wildbienenhotel deponiert. Dort ist nach wie vor einiges los.Dafür dass der Pollen für die fleissigen Bienen nicht ausgeht sorgt u.a. der Spitzwegerich. EhrenpreisNicht nur die Wildbienen, Marienkäfer und Schnecken – auch die Vögel sind regelmässige Gäste im Wildbienenparadies – wie z.B. diese Amsel.
Dort wo früher Autos parkten entsteht so mehr und mehr eine kleine Oase für ganz viele Tiere und Pflanzen.