Am 9. August wurden die Besucher:innen des Marktfestes bzw. der communale oö in Haag/H. befragt, wofür Haag laut wird. Ich habe meine Meinung natürlich gleich lautstark kundgetan. Danach wurde es um den Aufruf ganz still.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich gehe natürlich nicht davon aus, dass das Ergebnis einer Kunstaktion es nur deswegen nicht auf die Newsseite der Gemeinde geschafft hat, weil ich dabei Punkte zur Sprache gebracht habe, die die Gemeindeführung nicht so gerne hört bzw. umsetzt.

Ich thematisiere den Haager Aufruf vielmehr deswegen, weil ich wichtig finde, den Meinungen, die man eingeholt hat, danach auch Raum zu geben. Genau das mache ich jetzt. Dabei handelt es sich natürlich um eine Kunstaktion und nicht um eine repräsentative Umfrage. Nichtsdestotrotz denke ich: Der Haager Aufruf gibt Einblick darin, was Menschen bewegt und verdient es, bekannt gemacht zu werden. Darüber hinaus verdient er es, diskutiert zu werden. Nur wenn wir unsere Zukunft gemeinsam so ausdiskutieren, dass alle Platz haben, wird es auch eine Zukunft für alle sein.
Ich gebe darum unten den Haager Aufruf in seiner vollen Länge wieder. Er enthält einerseits Punkte, für die Menschen finden, dass es sich lohnt, laut zu werden und andererseits Dinge, die sie an Haag (bereits) gut finden. Die Punkte geben nicht alle meine Meinung wieder – sondern ich gebe der Meinung vieler unterschiedlicher Personen Platz. Die Punkte, die ich persönlich als zentral für eine nachhaltige Zukunft erachte, habe ich markiert: „Platz für alle“ = rosa, „Umwelt als Grundlage eines Haag in dem alle Platz haben“ = grün).








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