29.09.2015 – Zwangsräumung – > 300 Tage nach Beginn Verstoss gegen Nutzungsvereinbarungen – 91 Tage nach Räumungsverpflichtung

Der Geschäftsführer der Erlebnisberg Luisenhöhe GmbH geht eine Verpflichtung gegenüber mir ein und hält sie nicht ein..

Der Erlebnisberg GmbH waren von Land und EU für den Bau ihrer Bahn über 1 Mio Euro an öffentlichen Geldern anvertraut worden. Umso erschreckender ist, es, dass dieses Geld einem Unternehmen anvertraut wurde in dem die Kommunikation so funktioniert:

Sein Nachfolger redet sich darauf aus, dass er nicht informiert war.

Von der Erlebnisberg Luisenhöhe war zum Zeitpunkt der Vorladung des Gerichts zur Zwangsräumung zum Vorladungszeitpunkt niemand anwesend. Erst als der Gerichtsvollzieher telefonierte kamen Geschäftsführer und Prokurist.

Die Erlebnisberg GmbH hatte den Brief der Gerichts, in dem es mir eine Exekutionsbewilligung erteilte nie abgeholt (Exekutionsbewilligung = Das Gericht stellte fest, dass der Parkplatz tatsächlich am 1.7. hätte geräumt werden müssen und falls sie ihn nach einer zusätzlichen Frist von 1 Monat nicht selber räumt, er unter Anwesenheit eines Gerichtsvertreters am 29.9. zwangsgeräumt wird). An der Zwangsräumung versuchte sich der neue Geschäftsführer dann auf mangelndes Wissen auszureden. Mein Anwalt  hatte allerdings eine Kopie des Gerichtsbriefes an den Anwalt der GmbH gesendet –  sie waren also auch ohne Abholen des eingeschriebenen Gerichtsbriefes durchaus informiert. Ausserdem ist es für den Vollzug der Zwangsräumung egal, ob der Brief an den damaligen Geschäftsführer ging – es ist dieselbe Firma. Darum wurde sie auch vollzogen.

Am Morgen des 29.9., zum Zeitpunkt des Zwangsräumungstermins um 8h30 sah es so aus (der Anwalt der Erlebnisberg Luisenhöhe GmbH hatte am Vortag am Vormittag gesagt, dass er davon ausgehe, dass keine Räumung nötig sei – und als ich darauf beharrte, dass der Parkplatz aber nicht geräumt sei dann Ende Nachmittag behauptet, dass die dort lagernden Sachen nicht der Erlebnisberg Luisenhöhe GmbH gehören (die u.a. eine Sommerrodelbahn betreibt: man beachte die Sommerrodelbahn-Schilder und die kaputten Sommerrodeln):

Müll

P1050014

P1050008

Es war also eine Zwangsräumung nötig. Die direkt vor Ort an den Gerichtsvollzieher zu bezahlenden Exekutionskosten beliefen sich auf 496,25 Euro.