Unbezahlbar

Landwirtschaftlicher Boden ist unbezahlbar. Wie viel ist uns das wert?

Im Jahr 2024 Bäuer*in zu sein, heisst nicht mehr nur, sich zu verteidigen. Nein, es heisst auch, den Verfechterinnen der liberalen Marktwirtschaft die Stirn zu bieten. Denn sie sind es, die unfähig sind, das Wesentliche zu schützen und dem Überflüssigen Grenzen zu setzen.

Yves Batardon, Bauer und Vorstandsmitglied der Bauern- und Bäurinnenorganisation Uniterre, Soral, in: Edito der Uniterre-Zeitschrift vom März 2024

Ein wesentlicher Teil meines derzeitigen persönlichen Engagements gilt dem Bodenschutz – der Erhaltung unserer Lebensgrundlage. Wenn wir den Boden – und mit ihm unsere Lebensmittel und auch uns selber – einfach ohne Grenzsetzung der liberalen Marktwirtschaft überlassen, dann werden wir ihn nicht erhalten können.

Yves Batardon formuliert den einzuschlagenden Weg so: “In erster Linie müssen wir mit aller Kraft der «Mutter Erde» wieder den Wert geben, den sie verdient, und die Arbeit der Menschen wertschätzen, die davon leben.”

In anderen Worten: Es braucht mehr Wertschätzung – mehr Wert für landwirtschaftlichen Boden und für die Menschen, die ihn so bewirtschaften, dass seine Fruchtbarkeit erhalten bleibt.

Zum Weiterlesen:

Website der Bauern- und Bäurinnenorganiation Uniterre