Corona-Englisch für Präsidenten und Anfänger*innen

Achtung: Satire!

Das ist – entgegen der Meinung von Donald Trump – KEIN Beatmungsgerät

Zeiten wie diese – wo es zur vorbildlichen Tätigkeit geworden ist, zuhause rumzuhängen – eignen sich perfekt, um endlich wieder mal seine Schuhe zu polieren. Alternativ kann man natürlich auch sein Englisch aufpolieren. Dabei ist es allerdings wichtig, darauf zu achten, von wem man Englisch lernt.

Derzeit sind ja z.B. Beatmungsgeräte in aller Munde. Da ist es natürlich nützlich, wenn mensch weiß, wie die auf Englisch heißen. Ich muss zugeben, dass ich zwar nicht genau weiß, wie so ein Beatmungsgerät aussieht – geschweige denn es bedienen kann. Ich bin in technischen Dingen etwas eine Nuss. Dafür weiß ich, wie sie auf Englisch heißen, nämlich “ventilators“. Damit weiß ich mehr als der US-Präsident, Donald Trump. Der hat nämlich kürzlich verkündet, dass die US-Regierung tausende generators (=Generatoren) nach New York gesendet hat. Nun ist natürlich nicht auszuschließen, dass US-Präsident Trump technisch noch unbegabter ist als ich und versehentlich Generatoren statt Beatmungsgeräte an die Spitäler gesendet hat. Naheliegender ist aber doch – und in diesem Fall angesichts der in New York dringend benötigten Beatmungsgeräte auch zu hoffen – dass er schlicht und einfach nicht wahnsinnig gut Englisch kann. Das Gute daran: Wenn ich mal gar kein Geld mehr habe, dann kann ich mich im Weissen Haus als Englisch-Nachhilfe-Lehrerin bewerben :)

Quelle:
How Trump and Kushner failed on Testing and Ventilator: A Closer Look, Satiresendung (ab Min. 11:22), US-, abgerufen am 11.04.2020