Musterhafte Müllentsorgung

Gefunden auf der Suche nach der Adresse der ÖVP Haag am Hausruck

Achtung: Todernst!

Hier stand ursprünglich eine Satire. Am 15.11.2019 bekam ich dann von Konrad Binder das Feedback, dass er meine Satiren als menschenverachtend und entwürdigend empfindet. Ich prüfte daraufhin die Satiren, die ich seit unserem letzten Gespräch vor dieser Kritik geschrieben hatte. Zu diesen gehörte auch der Text, der vorher hier stand und in dem es um Wertschätzung und den Umgang der Marktgemeinde Haag am Hausruck mit Altlasten ging. Ich las ihn und stellte fest: Das worum es mir hier geht, ist für mich wichtig – und todernst. Und so entschloss ich mich, den Text völlig umzuschreiben, d.h: dieselben Themen auf völlig andere Art aufzuarbeiten und dabei einen kleinen Einblick in meine Seele zu geben bzw. in das, was hinter meinen Satiren steht und darin, wie sie entstehen.

Der neue Text liest sich so: Vor einigen Jahren hatte ich einen Briefwechsel mit dem damaligen Obmann des Vereins Haager Heimatstuben. In diesem Rahmen bekam ich Feedback einer Freundin, die ich an dem Austausch teilhaben lies. Sie meinte (sinngemäß): Es ist eigentlich für jeden ein Ehre, von Dir einen Brief zu bekommen, weil deine Schreiben so reflektiert sind. Das ist mir geblieben. Und es ist mir bei der Reflexion meiner Satire wieder eingefallen.

In der Satire, die ursprünglich hier stand ging es v.a. um Handlungen des Vizebürgermeister von Haag am Hausruck. Wenn ich meinen Satiren Menschen aufs Korn nehme, dann schenke ihnen meine Augen, mit meiner Sicht der Dinge und strebe dabei eine hohe Kunst an: Meinen scharfen Blick mit Wertschätzung der betroffenen Menschen zu kombinieren. Darin fließt enorm viel meiner Zeit – d.h. ich schenke meine Lebenszeit den Menschen, die in meinen Satiren aufs Korn genommen werden. Darum – so kam ich mir bei der Reflexion dieser Satire drauf – ist mir wichtig, dass ich mir möglichst bewusst bin, was die hinter dem Geschriebenen stehenden Anliegen sind und welche Menschen mir dabei wichtig sind. Als ich mir überlegte, worum es mir im Fall der ursprünglich hier stehenden Satire ging kam ich drauf, dass mir die Handlungen des Vizebürgermeisters von Haag am Hausruck an sich gar nicht so wichtig waren, sondern es mir um folgende Anliegen ging:

  1. Meine Sorge um die Erhaltung unversiegelter Flächen
  2. Mein Streben nach einem wertschätzenden Umgang mit ALLEN Menschen
  3. Meine Vision der größtmöglichen Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft – und den dafür nötigen sorgsamen Umgang mit Steuergeldern
  4. Das Übernehmen von Verantwortung für eigene Handlungen (Eigenverantwortung)
  5. Beitrag zu Offenheit und Transparenz
  6. Meine Sorge um den Bürgermeister (ausgelöst von einem Foto in dessen Parteizeitung)
  7. Mein eigenes Überleben.

Als ich dann weiter überlegte, kam ich drauf, dass inhaltlich gesehen die Punkte 1-5 bereits an anderer Stelle der Website aufgearbeitet habe , inbesondere auch in Bezug auf die in der Satire angesprochenen Inhalte betreffend das Thema Altlasten. Ich stellte weiters fest, dass ich die Abdeckung von Punkt 6 schon lange vor dem Feedback von Konrad Binder aus der Satire gestrichen hatte, weil ich mit dem von mir gefunden Ausdruck dieses Anliegens nicht zufrieden war. Schließlich kam ich auch noch zum Schluss, dass ich für mein Überleben besser noch eine Runde schlafe, anstatt diese Zeit in eine Überarbeitung der Satire zu stecken. Kurz gesagt: Die Lücke, die dadurch entsteht, dass die ehemalige Satire von meiner Website gestrichen wurde ist gar keine Lücke. Sondern vielmehr eine Gelegenheit, zu mehr Schlaf zu kommen :)

Quelle: Website der ÖVP Grieskirchen (abgerufen am 8.10.2019)