Müssen wir sparen?

“There’s no money for the homeless,
no money for welfare,
no money for schooling,
or adequate healthcare.

There’s just no money here,
say the rich to the poor,
but it’s funny how there is money,
when we are going to war.

And the billionaires, they don’t seem to have to pay taxes (…)
please don’t rock the boat, don’t do anything drastic,
just sit back and watch marine life chocking on plastic.”

Passenger, Strassenkonzert am 4.6.2018 in Berlin (Lied “Don’t scare away the dark, ab Minute 33:43)

Die Landes- und Bundesregierungen der ÖVP und FPÖ drücken Sparprogramme durch, die die Ärmsten in ihrem Alltag treffen. Währenddessen gleichzeitig die  Vertreter*innen der Regierungsparteien auf Ortsebene Millionen für ein Freizeitprojekt ausgeben

und dabei eine kritische Aufsicht völlig missen lassen (beim Bau der Bahn an der Luisenhöhe wurde von den Projektträgern offensichtlich gemäss dem Motto vorgegangen: Wenn das Geld ausgeht, fragen wir einfach den Gemeinderat – und der hat da auch mitgespielt). Und der Hauptaktionär versenkte dann auch noch seine Unternehmensgewinne in dem Projekt – anstatt dafür Steuern zu zahlen. Andere mögen der Meinung sein, dass solche Politikerinnen und Politiker ihre Stimme und so ein Projekt ihre Unterstützung verdienen. Ich nicht.

Quellen:
Bericht an den Landesrechnungshof zu den Förderungen für den touristischen Einrichtungen an der Luisenhöhe in Haag am Hausruck 2013-2017